Nachwuchs an der GSH – Die Küken schlüpfen!

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Ei, Ei, Ei…. Am Dienstag, den 26. April 2016, war es endlich soweit – die Gesamtschule Hollfeld bekam gefiederten Nachwuchs

Vor 3 Wochen drehte sich im Biologie Unterricht der Klasse K6.1 alles um das Thema „Eier und Hühner“. In diesem Zusammenhang wurden einige Eier in eine vollautomatische Brutmaschine gelegt. So konnte man den Werdegang der Küken live mitverfolgen. Schon am Montagabend war die Aufregung groß, denn die ersten Eier waren bereits angepickt. Auch tönte zur späten Stunde schon das ein oder andere Piepen durch die Biologie-Sammlungsräume.

Blick in die Maschine Di morgens - HPAm Dienstag früh hatten es die ersten Küken dann aus ihrem Ei geschafft! Im Laufe des Vormittags konnten die Schüler durch Fenster der Brutmaschine genau beobachten unter welchen Anstrengungen ein Küken auf die Welt kommt.

Nachdem die Entwicklung im Ei abgeschlossen ist, beginnt das Küken aus dem Eiinneren heraus die Schale aufzudrücken. Dazu verwendet es den Eizahn – eine verhornte Erhebung auf dem Schnabel. Nach und nach dreht es sich im Inneren des Eis und zerbricht dabei die SchaleKüken 1 von Innen. Derweil stemmt es sich immer gegen den „Deckel“. Erst wenn es ringsherum genug Schale zerbrochen hat, kann es die Kappe des Eis öffnen. Nach so einer Anstrengung müssen die Küken sich erstmal erholen!

Am Nachmittag waren dann alle Küken geschlüpft – 12 kleine, kerngesunde Prachtexemplare, welche die Schüler der K6.1 bewundert haben!

Neben zahlreichen Informationen über den Schlupf von Küken, lernten die Kinder auch bei einer ausgiebigen Runde „Was bin ich?“ viel über Tiere und ihre Lebensräume dazu.Küken 3

Schon kurz nach ihrem Schlupf waren die GSH-Küken kleine Berühmtheiten. In jeder Pause oder Zwischenstunde hatte die Rasselbande jede Menge Besuch von Schülern und Lehrern gleichzeitig.

Doch nun ist etwas Ruhe eingekehrt. Nach den ersten wilden Tagen und ruhigeren Nächten sind die Küken aus der Biologiesammlung ausgezogen und haben bei Familie Hartmann ein gutes, neues Zuhause gefunden!

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Bericht: Marlene Weigl