2 + 2 macht 4 … nach Adam Ries

S. Friedmann

Am 10. und 11. Juni 2016 war ich in der 3. Runde des Adam-Ries-Wettbewerbs dabei in Annaberg-Buchholz. Es war sehr interessant, da man doch eher selten ins Erzgebirge kommt. Diese Runde war das Finale. Es war der 23. Vierländerwettbewerb, da die zehn besten Rechner aus Oberfranken, Thüringen, Sachsen und aus der Tschechischen Republik dabei waren.

Aber nun von Anfang an: Es hat alles letztes Jahr angefangen, als ich die Hausarbeit von den Mathelehrern bekommen habe. Die habe ich zu Hause gemacht und ich bin dann in die 1. Runde gekommen. Diese fand in der Schule statt. Herr Beller hat die Arbeit kontrolliert und sie an das Team des Adam-Ries-Wettbewerbs geschickt. Ein paar Tage darauf erfuhr ich, dass ich einer von 40 war, die nach Bad Staffelstein, der Geburtsstadt von Adam Ries, zur 2. Runde durften. Natürlich habe ich von diesem Moment an fleißig geübt, in der Schule mit Herrn Beller und auch zu Hause. Gemeinsam mit Herrn Beller habe ich mich auf den Weg nach Bad Staffelstein gemacht. Während die Ergebnisse der 2. Runde ausgewertet wurden, hatten wir eine Stadtführung, die am Adam-Ries-Museum, wo die Preise ausgeteilt wurden, endete. Alle bekamen Urkunden und weil ich 7. war und damit unter den besten 10, durfte ich Oberfranken in Annaberg mit vertreten.

Das war dann am zweiten Juniwochenende. Am Freitag bin ich mit Herrn Gloeck, einem Mathelehrer vom Gymnasium in Münchberg, und zwei anderen Teilnehmern von Münchberg aus nach Jöhstadt an der tschechischen Grenze, wo unser Schullandheim war, gefahren. Das Schullandheim war wirklich in der „Pampa“. Da wir sehr bald ankamen, hatten wir noch genug Zeit, uns zu entspannen und Tischtennis zu spielen. Um 18 Uhr gab es dann endlich Abendessen. Um 18.45 Uhr hat uns ein verkleideter Adam Ries alles darüber erzählt, wie er gelebt hat. Danach wurden wir in Gruppen eingeteilt und durften Geduldsspiele machen. Es gab noch ein Lagerfeuer.

Am Samstag nach einem guten Frühstück ging es mit dem Bus nach Annaberg-Buchholz ins Kreisgymnasium St. Annen, wo wir auch die Arbeit schrieben. Es gab zwei Teile mit einer kurzen Pause. Frisch gestärkt durch ein Mittagessen in der Schulkantine ging es dann ins Adam-Ries-Museum. Hier hatten wir eine schöne Führung, aber leider nicht viel Zeit, obwohl es noch so viel zu entdecken gab. Wir haben danach einen Spaziergang durch die Stadt zum Bergwerkmuseum und zum Stollen „Im Gößner“ gemacht. Dort sind wir dank einer Führung durch die Stollen gelaufen. Als wir wieder außen waren, mussten wir aber schnell zurück zum Gymnasium, weil dort die Siegerehrung stattfand. Es war eine große Veranstaltung mit einer Tanzgruppe und einem Chor. Bei der Preisverleihung hat jeder viele Geschenke und eine Urkunde bekommen. Zwei Schüler aus Oberfranken belegten sogar den 3. Platz.

Im ganzem war es ein schönes Erlebnis, das ich Herrn Beller und Herrn Gloeck zu verdanken habe.

 

Sebastian Friedmann