Lernen, was nicht im Schulbuch steht

Begabtenförderung

Für drei unserer Sechstklässler fand am 14.03.2017 eine ganz besondere Veranstaltung am Bayreuther Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium statt. Sie erhielten aufgrund ihrer besonders herausragenden Leistungen im ersten Halbjahr eine Einladung zum Kleinen Tag der Begabtenförderung. Von allen oberfränkischen Gymnasien waren insgesamt über 150 begabte Schülerinnen und Schüler angereist.

Sie wurden von der Hausherrin und Schulleiterin des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums, Frau Götz, zusammen mit dem Projektleiter des Kompetenzzentrums für Hochbegabung, Herrn Kelz, und insbesondere vom Ministerialbeauftragten für Gymnasien in Oberfranken, Herrn Dr. Neubauer, und dessen Mitarbeiterin als Zuständige für die Regionale Begabtenförderung, Frau Balaton, in der altehrwürdigen Aula der Schule begrüßt.

Herr Dr. Neubauer stellte den jungen Gästen das Programm der Regionalen Begabtenförderung vor und betonte, dass die Veranstaltung für die Teilnehmer eine wunderbare Chance sei, neue Kontakte zu knüpfen und Interessen auszutauschen. Nach den Grußworten fanden unterschiedliche Workshops für die besonders begabten Jugendlichen statt, die diese bereits im Vorfeld wählen durften. Hier hatte man nun Gelegenheit, sich in kleinen Gruppen diversen Sachverhalten zu widmen, die man für gewöhnlich nicht in den Schulbüchern findet.

Sebastian Friedmann, 6.5:

Am Morgen wurden wir in Hollfeld von einem Kleinbus abgeholt, der uns dann gemeinsam mit Schülern aus Pegnitz ins MWG gebracht hat. Dort wurden wir in der Aula begrüßt und in unsere Workshops eingeteilt.

Ich hatte mich für den Workshop „Nordbayerischer Kurier“ entschieden. Also verbrachte ich einen spannenden Tag beim Nordbayerischen Kurier, wo den Teilnehmern die Druckerei, die Herstellung einer Zeitung am Computer und die Filmausrüstung gezeigt wurden. Denn der Nordbayerische Kurier dreht für seine Homepage auch eigene Filme. Im Anschluss durften wir die Mittagsversammlung beobachten und so sehen, was wahrscheinlich am nächsten Tag in der Zeitung steht. Zum Schluss haben wir dann noch selbst eine Nachricht geschrieben, die ebenfalls am nächsten Tag in der Zeitung war, und zwar auf der Kinderseite.

Am Ende des Tages hatte ich also viel darüber gelernt, wie eine Zeitung entsteht. Mir hat mein Workshop sehr viel Spaß gemacht

Julia Geck und Judith Schrenker, 6.3:

Wir konnten am Kleinen Tag der Begabtenförderung viel erleben und lernen ( er heißt nicht etwa „kleiner Tag“, weil alle Teilnehmer „klein“ wären, sondern weil es auch einen „großen“ Tag der Begabtenförderung am Schuljahresende gibt).

Wir hatten uns für einen Workshop an der Universität Bayreuth entschieden. Nach der Begrüßung sind wir mit einem Shuttlebus zur Uni gebracht worden. Dort haben wir verschiedene Aufgaben zu unserem Thema YouTuber absolviert, z.B. einen Film gedreht, uns über Werbung informiert und einige Videos angesehen. Insgesamt war es ein sehr spannender Tag, an dem wir viele Erfahrungen sammeln durften.