Das Kino wird zum Klassenzimmer

Kinowoche 2017

 

Vom 25.04. bis 27.04.2017 besuchten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5-10 im Rahmen der 10. SchulKinoWoche, einer Filmbildungsinitiative des Kultusministeriums zur Förderung der Film- und Medienkompetenz, das Kintopp in Hollfeld. Ziel dieses Projekts ist es, Kinder und Jugendliche dazu anzuregen, sich mit dem  Medium Film als Kultur- und Bildungsgut auseinanderzusetzen. Dafür wurden im Vorfeld für jede Jahrgangsstufe angemessene Filme ausgewählt und im Deutschunterricht vor- bzw. nachbereitet.

König Laurin5. Klasse: König Laurin

Im Mittelpunkt des mehrfach ausgezeichneten Fantasy-Films stehen Theo, der viel zu klein gewachsene Königssohn, der von seinem Vater nicht ernstgenommen wird, und Laurin, der Herrscher der Zwerge, der vom König zu Unrecht vertrieben wurde. Beide freunden sich an. Doch als Theo den magischen Kraftgürtel von Laurin heimlich stiehlt, um ein Ritterturnier zu gewinnen, gerät alles außer Kontrolle… Der Film beeindruckte durch eine ordentliche Portion Ritter-Action und schlauem Humor.

Bildquelle: http://www.filmposter-archiv.de/filmplakat.php?id=24457

 Krabat6. Klasse: Krabat

Die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen haben bereits im Unterricht den Lektüre-Klassiker „Krabat“ von Otfried Preußler gelesen und sahen nun auch den Film. Krabat, ein 14-jähriger Junge folgt einer mysteriösen Stimme bis zu einer Mühle. Der Meister erwartet ihn schon und schätzt den Fleiß des Jungen so sehr, dass er ihn als Schüler der Schwarzen Magie in den Kreis der Mühle aufnimmt. Doch damit nimmt das Schicksal seinen Lauf, denn die Mühle verbirgt ein schreckliches Geheimnis: Der Müller opfert jedes Jahr einen seiner Lehrlinge, um sein eigenes Leben zu verlängern…

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Norway7. Klasse: Welcome to Norway

Willkommen sind die Flüchtlinge in Norwegen in dem Film zuerst ganz und gar nicht. Primus, ein wenig erfolgreicher Hotelier mit einer Abneigung gegenüber Fremden, bringt fast 50 Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern in seinem heruntergekommenen Hotel unter – nicht aus Nächstenliebe, sondern um  Subventionen vom Staat abzukassieren. Doch das ist nicht so leicht, wie er dachte, denn die Probleme spitzen sich zu… Der Film versucht, der aktuellen Thematik mit Humor zu begegnen.

Bildquelle: http://www.filmposter-archiv.de/filmplakat.php?id=24668

Meer8. Klasse: Vincent will Meer

Vincent leidet am Tourette-Syndrom und als ob der damit verbundene Tic, unkontrolliert Schimpfwörter zu sagen, nicht schon Belastung genug wäre, verliert er auch noch seine Mutter. Ihr letzter Wunsch war es, noch einmal das Meer zu sehen. Deshalb schnappt sich Vincent ihre Asche, die er unter seinem Bett in einer Bonbondose aufbewahrt, und flieht zusammen mit Marie und Alexander aus der Klinik, in der er wegen seines Tourette-Syndroms eingeliefert wurde. Mit einem geklauten Auto machen sie sich auf den Weg nach Italien ans Meer. Damit beginnt eine abenteuerliche Fahrt…

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tschick9. Klasse: Tschick

Maik: „Und wenn wir einfach ein anderes Auto klauen?“

Tschick: „Wir können nicht jedes Mal, wenn Sprit alle ist, ein neues Auto klauen.“

Ja, der Film bot etliche Szenen zum Lachen. Der 14-jährige Maik Klingenberg stammt aus einem wohlhabenden, aber zerrütteten Elternhaus in Marzahn, einem Stadtteil von Ost-Berlin. In seiner Klasse ist der künstlerisch begabte Junge ein Außenseiter, weshalb er zu Beginn der Sommerferien auch nicht zur Geburtstagsparty von Tatjana Cosic eingeladen wird, in die er heimlich verknallt ist. Sie hält ihn für einen Langweiler. Doch dann erscheint am ersten Ferientag  Tschick, ein wortkarger russischer Spätaussiedler, der vor den Ferien neu in die Klasse kam, vor seiner Haustür. Da Maiks Eltern nicht da sind, machen sich die Jungs mit einem geklauten Auto auf, um Tschicks Großvater in der Walachei zu besuchen. Das ist der Start einer unvergesslichen Reise, die für Maik und Tschick ungeahnte Folgen haben wird…

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 Claude10. Klasse: Monsieur Claude und seine Töchter

Claude und Marie Verneuil sind ziemlich konservative Eltern, die versuchen, weltoffen zu sein. Doch ihre Toleranz wird auf eine harte Probe gestellt, als ihre drei Töchter heiraten wollen: Die Zweitjüngste hat sich einen Muslimen als Ehemann auserwählt, eine andere Tochter will einen Juden heiraten, und die Älteste hat sich in einen Chinesen verliebt. Nun ruhen all ihre Hoffnungen für eine kirchliche Hochzeit auf der jüngsten Tochter, die gerade einen Katholiken kennengelernt hat- Hallelujah! Doch es gibt da eine Kleinigkeit, die die Eltern noch nicht wissen…

Die Filme haben den Deutschunterricht bereichert und uns auf unterhaltsame Weise zum Nachdenken angeregt über Freundschaft und den Mut, über den eigenen Schatten zu springen. An dieser Stelle möchten wir uns bei Frau Dormann und dem Team des Kintopp in Hollfeld bedanken  für die tolle Zusammenarbeit und die Verpflegung mit Popcorn und Limo.

Bildquelle: http://www.filmposter-archiv.de/filmplakat.php?id=20114

Es war wieder einmal

Ganz Großes Kino

(Quelle: https://www.google.de/search?q=ganz+gro%C3%9Fes+kino+bild&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0ahUKEwiz45eNjc_TAhWDXhoKHVzqA8IQsAQIJQ&biw=1366&bih=608#imgrc=sNseuilmjckLzM: )

Kerstin Jäger & Florian Hübner