Außergewöhnliches Baumhausprojekt im Pausenhof

Projekt Journalismus - Baumhaus 2

Von Marie Knauer und Natalie Hofmann

An der Gesamtschule Hollfeld  wird vor den Sommerferien mit voller Motivation gearbeitet, geplant, recherchiert, gekocht, entspannt, experimentiert, musiziert, gestrichen und das alles nur an drei Tagen. Dahinter stecken zahlreiche Projekte, die den Schülern der GSH in der Woche vor den großen Ferien angeboten werden.

Im Pausenhof wird gesägt, gehämmert und geschreinert. Dahinter verbirgt sich das große Baumhaus-Projekt der GSH. An diesem Projekt arbeiten etwa 20 Schüler bei Wind und Wetter. Das Ziel dieses Projekts ist, dass Schüler sich ins Baumhaus zurückziehen können. Sie sollen sich dort wohlfühlen und ihren Bewegungsdrang nachgehen. An dem Vorhaben arbeiten sowohl Schüler als auch Lehrer schon seit drei WochenIn der Projektwoche wird das Baumhaus im Pausenhof aufgebaut und fertiggestellt. Die benötigten Materialien, die zum Bau des Baumhauses gebraucht werden, sind zum einen Lärchenholz, Schrauben, professionelles Werkzeug wie Schleifmaschine, Säge und vieles mehr. Das Baumhaus wird mit einer Hängebrücke  mit einem Aussichtsturm verbunden. Es hat eine Höhe von 1,50m, eine Breite von 6 Metern und eine Länge von 12 Metern. Die gesamte Anlage steht auf einer Fläche von 300m2. Dafür wurden 40 Kubik Hackschnitzel geliefert und von den Schülern auf der Fläche verteilt. Vor allem soll das Baumhaus für pädagogische Zwecke genutzt werden. So können beispielsweise Lehrer den Unterricht auch mal nach draußen verlegen, um für die Schüler einen abwechslungsreichen Schulalltag zu gestaltenIm Pausenhof wird gesägt, gehämmert und geschreinert. Dahinter verbirgt sich das große Baumhaus-Projekt der GSH. An diesem Projekt arbeiten etwa 20 Schüler bei Wind und Wetter. Das Ziel dieses Projekts ist, dass Schüler sich ins Baumhaus zurückziehen können. Sie sollen sich dort wohlfühlen und ihren Bewegungsdrang nachgehen. An dem Vorhaben arbeiten sowohl Schüler als auch Lehrer schon seit drei WochenIn der Projektwoche wird das Baumhaus im Pausenhof aufgebaut und fertiggestellt. Die benötigten Materialien, die zum Bau des Baumhauses gebraucht werden, sind zum einen Lärchenholz, Schrauben, professionelles Werkzeug wie Schleifmaschine, Säge und vieles mehr. Das Baumhaus wird mit einer Hängebrücke  mit einem Aussichtsturm verbunden. Es hat eine Höhe von 1,50m, eine Breite von 6 Metern und eine Länge von 12 Metern. Die gesamte Anlage steht auf einer Fläche von 300m2. Dafür wurden 40 Kubik Hackschnitzel geliefert und von den Schülern auf der Fläche verteilt. Vor allem soll das Baumhaus für pädagogische Zwecke genutzt werden. So können beispielsweise Lehrer den Unterricht auch mal nach draußen verlegen, um für die Schüler einen abwechslungsreichen Schulalltag zu gestalten.

„Ich wollte unbedingt ein Baumhaus!“

(Frau Wirth, Frau Reiche & Frau Mezger)

(Frau Wirth, Frau Reiche & Frau Mezger)

Interview mit den Projektleitern:

M&N: Wie kamen Sie dazu, dieses Projekt mitzuleiten?

Frau W: Ich wollte unbedingt ein Baumhaus in dem Pausenhof haben, damit die Schüler sich dort zurückziehen können.

Frau R: Ja, ich wollte mithelfen, den Pausenhof zu verschönern. Und dafür sorgen, dass die Schüler auch freiwillig in der Pause nach draußen gehen.

M&N: Wie finden Sie die Grundidee des Baumhauses im Pausenhofs?

Frau W: Ich finde es perfekt! Es hat nicht jede Schule und bringt Abwechslung in den Schulalltag.

Frau R: Ich finde es einfach super, da ich schon von Anfang an bei der Planung und der Entwicklung der Idee mitgeholfen habe. Der vorher nicht genutzte Platz, wird jetzt sinnvoll genutzt, außerdem bietet es Spaß für jede Altersklasse.

M&N: Gibt es an dem Projekt auch Dinge, die Ihnen nicht gefallen?

Frau W: Eigentlich habe ich nichts daran auszusetzten, nur das Wetter könnte besser sein.

Frau R: Ja, das stimmt. Eine weitere Schwierigkeit ist die Beschaffung des Geldes für die Finanzierung des Baumhauses und des Materials.

M&N: Leisten die mitarbeitenden Schüler Ihrer Meinung nach gute Arbeit?

Frau W: Sie leisten sehr gute Arbeit, wie zu erwarten.

Frau R: Ja, da kann ich bloß zustimmen. Sie leisten durchgehend gute Arbeit. Wir erreichen in kurzer Zeit viele Erfolge und es herrscht ein gutes Arbeitsklima.

M&N: Doch was motiviert Sie, trotz des schlechten Wetters, so engagiert an dem Projekt zu arbeiten?

Frau W: Wir wollen das Projekt erfolgreich fertigstellen.

Frau R: Ja, es macht uns sehr viel Spaß mit den Schülern zusammen zu arbeiten und jeden Tag neue Fortschritte zu sehen.

M&N: Man sieht, dass es den Schülern auch sehr viel Spaß macht. Wenn es Ihnen so viel Spaß macht mit den Schülern zu arbeiten, würden Sie solche Projekte in Zukunft noch einmal mitmachen?

Frau W: Ja, weil es einfach Spaß macht!

Frau R: Ja, selbstverständlich. Das hier ist erst der Anfang. Wir haben noch weitere Ziele, das war bloß der Startschuss!

M&N: Was bleibt Ihnen nach den sehr arbeitsreichen Wochen besonders im Gedächtnis?

Frau W: Besonders der Fleiß und Eifer der Schüler.

Frau R: Mir bleibt das stets gute Arbeitsklima sowie der Spaß mit dem Team im Gedächtnis.

„Lieber handwerklich außen, als zuhause am Computer!“

Interview mit mitarbeitenden Schülern:

(Alter von 13-16 Jahren)

M&N: Wie findet ihr das Projekt „Baumhaus & Pausenhoferneuerung“?

Moritz, Toni, Lukas, Sabrina, Hannah, Lea: Wir finden das Projekt sehr abwechslungsreich, es macht uns sehr viel Spaß und man sammelt neue Erfahrungen.

Der Pausenhof hatte eine Sanierung sehr nötig.

Jakob: Ich finde das Mithelfen sehr cool und es macht sehr viel Spaß. Doch ich habe die Befürchtung, dass das Baumhaus zu wenig oder zu rücksichtslos genutzt wird.

M&N: Und warum engagiert ihr euch hierfür?

Lea: Ich möchte neue Dimensionen schaffen!

Lukas, Moritz, Sabrina, Toni, Jakob: Wir helfen gerne mit, weil es Spaß macht. Außerdem sind wir auch gerne handwerklich beschäftigt.

Hannah: Weil ich es wichtig finde, dass der Pausenhof schöner und attraktiver wird.

M&N: Seit ihr in eurer Freizeit auch gerne in der Natur und handwerklich aktiv? Was fasziniert euch daran?

Lukas: Ja, ich bin lieber handwerklich draußen, als zuhause am Computer zu sitzen.

Hannah: Ich bin handwerklich eher weniger beschäftigt. Aber ich bin gerne in der Natur, um frische Luft zu schnappen und Sport zu machen.

Jakob, Toni, Moritz, Sabrina, Lea: Wir sind gerne draußen, mögen es mit Holz zu arbeiten und sind stolz darauf, am Ende ein gelungenes Produkt zu sehen.

M&N: Wärt ihr bereit, noch einmal freiwillig bei so einem Projekt mitzuhelfen?

Toni, Hannah, Jakob, Moritz, Lea: Ja, klar wären wir bereit noch einmal mitzuhelfen. Weil es wirklich sehr viel Spaß macht, da wir wirklich ein eingespieltes Team sind.

Lukas: Ja, ich wäre auch bereit mitzuhelfen. Aber es müsste eine bessere Organisation geben, da es teilweise Zeitverzögerungen mit den Materialien gab.

M&N: Du darfst entscheiden! Was wäre dein Traumprojekt für die Gesamtschule Hollfeld?

Moritz, Hannah, Sabrina: Unserer Meinung nach wäre es fällig, die Toiletten und den Altbau der Schule zu renovieren.

Lea: Also ich persönlich wäre ja für eine große Hüpfburg und einen schönen Kräutergarten für die Schule.

Befragung Mitschüler: (11-18 Jahre)

Wir haben die Schüler gefragt, wie sie die Veränderung des Pausenhofs finden.

Sie finden es alle gut, weil auch Mitschüler mithelfen und es viele neue Sitzgelegenheiten und Rückzugsorte gibt. Sie sagen, dass der Pausenhof dadurch schöner und ansprechender wirkt.

Als wir die Schüler gefragt haben, ob sie auch freiwillig bei so einem Projekt helfen würden, haben sich die Meinungen unterschieden.

Die Schüler der Oberstufe (17-18 Jahre) würden grundsätzlich gerne mithelfen, jedoch würden sie das zeitlich nicht schaffen, durch den Lernstress und den bevorstehenden Abschluss.

Die Schüler der Mittelstufe (13-15 Jahre) meinen durch die Herausforderung überfordert zu sein. Es gibt viele, die gerne mithelfen würden, aber auch vereinzelt Jugendliche, die nicht bereit wären bei so einem Projekt mitzuhelfen. Es würde manchen Schülern darauf ankommen, welches Projekt geplant ist und ob sie von der Idee überzeugt sind.

Die Schüler der Unterstufe (11-13 Jahre) würden sehr gerne bei einem solchen Projekt mitarbeiten, weil sie denken, dass sie dabei sehr viel Spaß hätten.

Kommentar: Spaß am Arbeiten!

von Marie Knauer und Natalie Hofmann

Im Pausenhof entsteht etwas. Drei Klassen arbeiten seit drei Wochen mit drei Lehrern und einem Schreiner an einem ambitionierten Projekt. Sie entdeckten gemeinsam versteckte Fähigkeiten, von denen sie vorher nichts wussten. Jetzt stehen sie vor großen Schleifmaschinen, arbeiten selbständig mit sämtlichen Werkzeugen und packen tatkräftig mit an. Das Arbeitsklima in der Gruppe war stets positiv, die Motivation war immer gegeben. Beim Mitarbeiten wurde den Schülern schnell klar, dass das Arbeiten kein Zuckerschlecken ist und die Arbeit sie körperlich sehr beansprucht. Doch nach all den anstrengenden Stunden sahen sie schon erste Fortschritte, sie realisierten, dass sie bei der Entstehung von einem Projekt mit gearbeitet haben. Es macht einen sehr stolz zu wissen, dass man etwas Gutes für die Schule und deren Schüler tut. Es wäre schön, wenn in der Zukunft weitere Projekte durch freiwilliges Engagement der Schüler realisiert werden würden.