Fidget Spinner aus dem Drucker

Projekt Journalismus - Fidget Spinners

Von Celina Rommel, 10.1

In der in Hollfeld liegenden Gesamtschule finden zwischen dem 25. und 27. Juli die Projekttage statt. Es werden insgesamt 37 verschiedene Projekte angeboten. Eines beschäftigt sich mit der Herstellung von Objekten durch einen 3D-Drucker. Die momentan im Trend liegenden „Fidget Spinner“ (engl. = Handkreisel; fidget = Unruhe, Zappeln; spinner= Propeller) sind sehr beliebt bei den Kindern, obwohl dieses Spielzeug eigentlich für die Menschen, die an ADHS leiden, erfunden wurde. Diese werden nun von den 20 Schülern aus verschiedenen Jahrgangsstufen ab der 7. Klasse unter der Aufsicht der Lehrerinnen Andrea Birner und Manuela Dörfler mit vier futuristischen 3D-Druckern der Marke Ultimaker hergestellt. Ein Drucker kostet etwa 2000 Euro! Ein Gerät gehört der Schule, die restlichen stammen von dem Fab Lab Bayreuth. Um dieses Werkstück zu planen, verwenden die Schüler das Programm namens Solid Edge, um den Kreisel dreidimensional zu erstellen. Bevor man das fertige Produkt in den Händen hält, braucht der Drucker zwischen 20 und 60 Minuten Zeit, um das erhitzte Plastik schichtweise in die gewünschte Form zu bringen. Dieser Vorgang scheint für Unerfahrene oder Neulinge sonderbar. Man kann sich diesen Prozess wie die Entstehung eines Bildes vorstellen, beschrieben einige Schüler. Der Drucker erinnere sie während des Produktionsprozesses  stark an einen Stift, der immer wieder über die vorherige Linie zieht, um eine neue Schicht aufzutragen. Dadurch entsteht nach und nach ein immer höher werdendes dreidimensionales Objekt. Des Öfteren benötigt es auch mehrere Stunden, um ein Objekt herzustellen, da die Zeit von der Form und Größe abhängig sind. Zur Auswahl stehen die Farben rot, gelb oder grün, welche in Form von zu Rollen aufgewickeltem Plastik (PLA) zur Verfügung stehen. Diese werden auf ungefähr 220°C erhitzt, um die passende Formbarkeit zu erhalten. Die Besucher und Helfer Tobias Dupper, Thomas Heydemann und Markus Benesch von der Universität in Bayreuth erklärten, dass diese Kenntnisse auf diesem sehr speziellen Gebiet im späteren Berufsleben nützlich sind, da in sehr vielen Berufen das Wissen über die 3D-Drucker in vielen Jobs eine wichtige Rolle spielt. Beispielsweise werden manche Modelle, Teile einer Maschine oder bestimmtes Anschauungsmaterial heutzutage bereits von derartigen Druckern hergestellt.