Resilienz oder Wie man sich nicht unterkriegen lässt

Fortbildung Resilienz-1

 

Am 14. November 2017 fanden eine SCHILF und ein Abend für unsere Eltern statt. Das Thema hieß „Resilienz“. Ein neues Zauberwort? Nein, hinter dem vermeintlich schwierigen Wort steckt eine Idee, die wir allenthalben im Wesen der Welt finden: Es ist die Fähigkeit, Widrigkeiten aller Art entgegen zu stehen. Der Referent hatte dazu das Bild des Schilfrohrs verwendet: Es ist stark aber biegsam und kann auch schlimmsten Stürmen widerstehen. Genau das wollen wir für uns selbst, vor allem aber für unsere Kinder erreichen. Deshalb hieß der Untertitel der Veranstaltung auch: Was Kinder stark macht. Also wurden Lehrer wie Eltern ermutigt, den uns anvertrauten Kindern die Grundlagen zu geben, die sie stark machen: Dazu gehören:

  • Sich selbst richtig einschätzen können,
  • Sich kontrollieren zu können,
  • Sich etwas zutrauen
  • Mit anderen kompetent kommunizieren zu können
  • Mit Stress umgehen zu können
  • Probleme kompetent lösen zu können

Fortbildung Resilienz-2Das kann man aber weder in einer einzigen Schulstunde vermitteln, noch schrittweise abarbeiten. Es bedarf des kontinuierlichen Prozesses, der bereits beim Kleinkind beginnt. Nur wer in dieser Phase Zuwendung und Anerkennung erfährt, der kann sicher in die Welt hinausgehen. Aber es bedarf auch des Lernens und Anerkennen von Regeln für einen gedeihlichen Umgang in der Gesellschaft.

Hier liegen täglich Aufgaben für Elternhaus und Schule. Herr Deiner, der Referent, hat uns viele Anregungen und Hilfen an die Hand gegeben, wie wir diese Aufgaben gemeinsam bewältigen können, damit unsere Kinder resilient in die Welt hinausgehen.