Landeswettbewerb Alte Sprachen – Latein

Wettbewerb 2018 - 1

Die Schülerinnen Christina Schulze, Maria Limmer und Maria Schulze aus dem Lateinkurs der Q 11 stellten sich am 2.2.2018 an der GSH den anspruchsvollen Aufgaben der 1. Runde dieses bayernweiten Wettbewerbs, der vom Staatsministerium für Bildung und Kultus durchgeführt und durch die Elisabeth-J.-Saal-Stiftung und die Eleonora-Schamberger-Stiftung zur Förderung der humanistischen Bildung in Bayern unterstützt wird.

Der Wettbewerb soll ein vertieftes Interesse für die Gegenstände und Problemstellungen des Faches Latein bewirken und dazu beitragen, dass hochbegabte Schüler durch Auseinandersetzung mit der lateinischen Sprache und Literatur gefördert werden.

Die besten Teilnehmer des gesamten Wettbewerbs werden für die Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes als Stipendiaten vorgeschlagen. Zunächst aber galt es für die drei Mädchen,  die erste Runde des Wettbewerbs zu absolvieren. Sie fand in Form einer dreistündigen Klausur statt. Die Prüfung bestand aus der Übersetzung eines Tacitustextes, in dem der Autor den Redner Messalla Gründe für den Verfall der römischen Beredsamkeit darlegen lässt. Er geht dabei unter anderem auf Versäumnisse in der Erziehung und den mangelnden Wissensdurst der jungen Leute ein.

Im Aufgabenteil mussten die Teilnehmerinnen nicht nur ihre guten sprachlichen Kenntnisse unter Beweis stellen, sondern auch Kombinationsvermögen und Kreativität zeigen, wenn sie etwa erklären sollten, was Maria Stuart mit dem Palindrom ABLATAATALBA gemeint haben könnte, das sie kurz vor ihrer Hinrichtung an die Wand ihres Kerkers geschrieben haben soll.

Die 50 besten Teilnehmer der ersten Runde werden dann zur zweiten Runde zugelassen.

Wir wünschen euch viel Erfolg und drücken die Daumen!

Feliciter eveniat!

Marita Schmitt