Vortrag zum Thema Blacks in the US

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Wenn wir an die USA denken, denken wir an ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten, an den amerikanischen Traum, an Freiheit und Gleichheit für alle.

Dass diese Vorstellung eher einem Mythos als der Realität gleicht, haben die Schüler-und Schülerinnen der Q11 am Dienstag, den 28.02.2018, erfahren. Frau Dr. Hirschfelder von der Eberhard Karls Universität Tübingen hielt einen Vortrag zum Thema Blacks in the USA. Sehr kenntnisreich wies Frau Dr. Hirschfelder darauf hin, dass man die Situation der Schwarzen in den USA heutzutage nur dann versteht, wenn man den geschichtlichen Kontext betrachtet. Schwerpunkt des Vortrags war die sogenannte #BlackLivesMatter Bewegung, eine Bewegung  die auf institutionelle Diskriminierung von Schwarzen und den Alltagsrassismus in den USA aufmerksam macht. Ziel dieser Bewegung ist es, mithilfe sozialer Medien eine große Öffentlichkeit zu erreichen und diese zu mobilisieren. Ungläubig waren die Jugendlichen darüber, wie leichtfertig die Exekutive in den USA zu Waffen greift und das Leben unbewaffneter, oftmals junger Erwachsener dabei aufs Spiel setzt. Am Ende ihres Vortrags bemerkte Frau Dr. Hirschfelder jedoch, dass Rassismus keineswegs ein US-Phänomen sei und dass der Rechtsruck, der derzeit durch Europa ziehe, eine sehr besorgniserregende Entwicklung sei.

Stephanie Keen