Englisches Theater: Romeo und Julia in Hof

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Am 7. März besuchten die beiden Englischkurse der Q 11 das Theaterstück “Romeo and Juliet“ von William Shakespeare in der Freiheitshalle in Hof. Die beiden Kurse sahen eine gelungene Interpretation von Shakespeares großer Liebesgeschichte durch das TNT Theatre Britain & ADG Europe. Bei der Aufführung in englischer Sprache kamen auch die parodistischen Elemente, die sicher auch bei zeitgenössischen Aufführungen zum Tragen kamen, nicht zu kurz.

Bild 17-18 Romeo 1Die tragische Handlung um zwei Liebende, die durch den Hass der beiden Familien Montague und Capulet zum Scheitern verurteilt ist, zieht auch heute noch ein Publikum aller Altersklassen in den Bann.

Die Handlung des Stückes, das zum ersten Mal 1596 aufgeführt wurde und einen Zeitraum von fünf Tagen umfasst, spielt zur Sommerzeit in der norditalienischen Stadt Verona. Romeo und Julia gelten als das berühmteste Liebespaar der Weltliteratur. Der Stoff ist in vielen Varianten musikalisch und literarisch verarbeitet worden, so ist beispielsweise auch die populäre Westside Story eine sehr bekannte Variation des Theaterstücks.

Bild 17-18 Romeo 2Die temporeiche Aufführung unter der Regie von Paul Stebbings war eine sehr gute Gelegenheit, die Schüler an Shakespeares Werk heranzuführen, denn aufgrund der sehr deutlichen und klaren Aussprache der englischsprachigen Schauspieler, konnte man praktisch jedes Wort sehr gut verstehen und auch die sehr prägnante Mimik und Gestik trugen wesentlich zum Verständnis bei. Ganz besonders großartig war Rosie Strobel in der Rolle der Amme, der Vertrauensperson von Julia. Aber auch Aimee Hislop als Julia und Jerome Dowling als Romeo waren wunderbar besetzt. Erwähnenswert sind auch noch die gelungenen musikalischen Einlagen der Schauspieler, die durch ihren A-cappella-Gesang faszinierten.

Hass kann nur zur Katastrophe führen. Durch den tragischen und sinnlosen Tod von Romeo und Julia, aber auch der anderen jungen Menschen, die im Verlauf des Stückes zu Tode kommen, führt uns Shakespeare das deutlich vor Augen. Dass am Ende der Tragödie Versöhnung und Vergebung stehen, da sich die beiden Familien der Montagues und Capulets am Ende wieder vertragen, ist auch in unserer Zeit immer noch eine schöne Botschaft.

Heidi Hertel