Was piept denn da?

Küken

 

Angepicktes EiSchon am Elternabend war es zu hören. Aus der Biologiesammlung klangen erste zaghafte Piepser, die den diesjährigen Kükennachwuchs ankündigten. Mittwoch morgens sind dann die ersten der GSH-Küken nach großen Anstrengungen ihrerseits aus dem Ei geschlüpft. Das Wunder eines entstehenden Lebens hautnah mitzuerleben, fand als Projekt der 6ten Klasse statt. Seit drei Wochen dreht sich alles um Eier, Hühner und Küken. Zu Beginn des „Hühnerunterrichts“ wurden Hühnereier in einen vollautomatischen Brutautomaten gelegt und besprochen, was denn alles in so einem Ei drin ist, dass sich ein Küken entwickeln kann. Die Woche darauf durchleuchteten wir im dunklen Klassenzimmer dann zum ersten Mal ein Ei – und siehe da, gerade bei den Eiern mit heller Schale konnte man einen Schatten, kleine Adern, die die Eihaut nachdemschlupfdurchziehen, und einen dunklen Fleck – das Auge des Kükens – erkennen. Eine Woche später sah man dann bereits die ersten Bewegungen des neuen Lebens. Und noch eine Woche später konnten alle beobachten, wie die Eier von innen angepickt wurden, kleine Kükenschnäbel Luft durch Löcher in der Eischale atmen und letztendlich Küken sich im Ei drehen und den „Deckel“ absprengen. Das klingt alles viel leichter, als es für die Küken ist. Im Laufe des Tages sind fünf Küken geschlüpft und erholten sich in der Sammlung von ihrem anstrengenden Start ins Leben. Besuch hatten sie in ihren ersten Stunden reichlich und auch ihre erste Unterrichtsstunde in Chemie haben sie erfolgreich absolviert!
Am Donnerstag dann waren alle Küken aus den Eiern geschlüpft und sind in ihr neues Zuhause bei Frau Reiche und Frau Weigl eingezogen.