Tere tulemast, Eesti!

1. Estland

 

2. EstlandVom 7-12. Mai stand die nächste Etappe unseres Erasmus+-Projekts an, der Besuch an der Paikuse põhikool in Pärnu, Estland. Bereits im frühsten Morgengrauen machten sich Laura Fischer, Jeremy Neuner und Samy Shehata (alle Klasse 7.6), begleitet von ihren Lehrkräften Petra Sturm und Torger Münzel, auf den langen Weg ins Baltikum. Knapp 15 Stunden, zwei Linienflüge und eine Busreise später erreichten wir müde aber zufrieden die estnische ,,Sommerhauptstadt” Pärnu, die uns mit absolut herrlichem Wetter begrüßte, das auch die gesamte Woche andauern sollte.

Diesem Abschnitt das Erasmus+-Projekts war die künstlerische und bildliche Darstellung unserer “European Masterpieces” vorbehalten. So wurde eifrig gemalt, gezeichnet, gebastelt und bei einer sehr kurzweiligen Photohunt (eine Art Schnitzeljagd mit der Kamera) Szenen nachgestellt.

3. EstlandBei der eigens initiierten Kunstausstellung konnte sich die Titelbilder, Collagen oder Dioramen dann auch wirklich sehen lassen. Den Gesamtsieg für das schönste Bild konnten sich zwar unsere griechischen Partner sichern, doch auch die Hollfelder Bilder fanden viel Anklang und Lob.

Natürlich gab es neben den Workshops und Veranstaltungen in der Schule auch viel kulturelles Zusatzprogramm, das uns Land, Leute und Kultur näherbrachte. Neben einer Stadtführung, dem Besuch eines Heimatkundemuseums bei dem alte Uniformen anprobiert werden konnten und dem Besuch einer alten estnischen Siedlung, in der man (auch kulinarisch) in das Leben vor 150 Jahren eintauchte, wurden die Schüler auch sportlich bei mehreren Runde Discgolf gefordert. Discgolf ist eine Mischung aus Golf und Frisbee und absolute Trendsportart in Estland.

Die Schüler waren dieses Mal in Gastfamilien untergebracht und konnten so auch das echte estnische Leben kennenlernen. Die Verständigung war hierbei nicht immer ganz unkompliziert und manch einer hätte sich wohl gewünscht, dass er im Englischunterricht doch einmal besser aufgepasst hätte. Dennoch verliefen die Unterbringung und der Austausch mit den Gastschülern ohne Probleme. Alle Schüler berichteten nur Positives und waren überrascht, wie schnell die Zeit verging.

4. EstlandAm Abreisetag nutzten wir dann noch die Wartezeit in Talinn für einen ausgedehnten Stadtbummel, der als schweißtreibenden Höhepunkt den Aufstieg auf die Olavskirche mit sich brachte, wo wir einen wundervollen Blick über die weltberühmte Altstadt Talinns genossen.

Nach diesem, erneute sehr gelungenen, Abschnitt wird das nächste Treffen im Oktober in Gaziantep (Türkei) stattfinden. Hierbei handelt es sich aber um ein ,,Teachers-only-Treffen”, das vor allem zur Evaluation und weiteren Planung genutzt wird. Ende November geht es dann nach Griechenland, wo die Europäischen Meisterwerke musikalisch umgesetzt werden.