Klaffl war da!

Klaffl

 

Meist wird an der GSH die Kultur von unseren Schülerinnen und Schülern gestaltet, in diesem Fall war es einmal anders: Da hat die GSH sich die Kultur ins recht gut gefüllte Haus geholt. Unter dem Titel: „Han’s Klaffl: 40 Jahre Ferien …Ein Lehrer packt ein“ wurde dem Publikum, das gefühlt aus 80 % Angehörigen des Lehrberufes bestand, der Spiegel vorgehalten. Da gab es das sehr gut nachvollziehbare Leid des Korrigierens, das tatsächlich oft genug eine quälende Angelegenheit der späten Abendstunden ist. Besonderer Höhepunkt hier der Notenabzug für den Legastheniker, der „Rhythmus“ als einziger richtig schreibt. Ja das kann es ja gar nicht geben … Oder die Lehrertypologie: Vier Arten, Schülern und Kollegen zu begegnen, in herrlich witziger Weise präsentiert. Da ist der „Drüberbügler“ dabei, der den Schüler auch schon mal ein bisschen hart angeht, sowie sein Gegenstück, der allzeit betroffene Schülerfreund, der für alle Schülersorgen Verständnis hat, da ist der hochnäsige Altphilologe, der in anderen Regionen schwebt und nicht immer versteht, was auf dem Boden der Schulrealität so vor sich geht, und schließlich gibt es die sportliche, runde Legginsträgerin, die zwar sportlich ist und unterrichtet, doch mit jedem Dienstjahr eine Größe „höher“ rutscht. Alle sind sie bereits in die Jahre gekommen und in einem Punkt einig bzw. uneinig: Wie nutzen wir den beweglichen Ferientag am besten, oder wie können wir aus einem Ferientag vielleicht mehrere machen? Aber auch zum Schüler wusste Klaffl Erhellendes beizutragen und endlich wissen wir Lehrer, was auf der Toilette so alles „abgeht“! Zwischen Stehpult, Flügel und Kontrabass unterhielt Klaffl das Hollfelder Publikum so köstlich, dass neben heftigen Lachsalven auch jede Menge Tränen des Lachens geflossen sind. Zufrieden mit der Satire zum Thema Schule ging man in ein wohlverdientes Wochenende! Klaffl sei Dank!

Impressionen Klaffl