Merhaba Türkiye

Coverbild-Erasmus-Türkeibericht

Anfang Oktober fand das vierte Treffen im Rahmen des Erasmusprojektes statt. Es ging in die Türkei.

Gaziantep ist eine Millionenstadt im Südosten der Türkei, die vielen in Deutschland unbekannt sein dürfte, obwohl sie mehr als 1,8 Millionen Einwohnern hat und damit größer ist als Hamburg oder München. In Gaziantep existiert eine lebendige Altstadt mit Basaren und kleine Cafés, die immer noch ursprünglich sind und intensiv von den Einwohnern genutzt werden – also wirklich kein typischer Touristenort, allein schon aufgrund das höchst unübersichtlichen Straßengewirrs!

Während des Aufenthalts, an dem diesemal nur die hauptverantwortlichen Lehrer Torger Münzel und Petra Sturm teilnahmen, wurden die beiden letzten Treffen des zweijährigen Erasmusprojektes vorgeplant. Es galt noch einige organisatorische Hürden zu nehmen, denn allein die Terminabsprachen sind kompliziert, da die Treffen nicht während der Ferien an den Schulen stattfinden dürfen. Dies ist bei sechs verschiedenen Ländern durchaus mit einigen Schwierigkeiten verbunden!

Neben der notwendigen organisatorischen Arbeit konnten wir auch einen intensiven kulturellen und landschaftlichen Eindruck gewinnen. Neben mehreren Erkundungen der Stadt und der näheren Umgebung konnten wir die imposante Burg und viele interessante Museen Gazianteps erkunden. Besonders eindrucksvoll war ein Busausflug zum heiligen See Şanlıurfa Balıklıgöl, den wir auf einer Bootsfahrt befahren und bestaunen konnten. Beim Besuch des anatolischen Hinterlandes konnten wir hautnah erleben, wie sich traditionelles Leben in der Türkei abspielt.

Im November wird dann das nächste Treffen in Kavala, Griechenland durchgeführt werden, das dem Thema „Musik“ gewidmet ist. Es sollen Stücke eingeübt und präsentiert werden, die unsere „Masterpieces“ zum Thema haben.

Das letzte Meeting wird im Mai (13. – 17.5.2019) des nächsten Jahres in Hollfeld stattfinden und eine dramaturgische Aufarbeitung der Meisterwerke zum Thema haben. Alle Beteiligten hoffen auf rege Anteilnahme – und Mithilfe – der ganzen Schulfamilie. Zum Abschluss des Gesamtprojektes sollen Teile der Meisterwerke aufgeführt werden. Apropos – da eine große Anzahl Gastschüler an diesem Treffen teilnimmt, sind wir weiterhin auf der Suche nach Gastfamilien.

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